Kickboxen. Was ist das eigentlich?

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Kickboxen hat seinen Ursprung in traditionellen Budo-Sportarten wie Karate und Taekwondo. Es entstand aus dem Bedürfnis, Kämpfer verschiedener Stilrichtungen unter gleichen Bedingungen im sportlichen Vergleichskampf miteinander messen zu können. So entwickelte sich Anfang der 70er Jahre der moderne, faire Wettkampfsport Kickboxen, der sich zu jener Zeit noch Sportkarate oder All-Style-Karate nannte.

Kickboxen hat nichts mit einer wilden Schlägerei zu tun, deren einziges Ziel es ist, den Anderen „umzuhauen“. Dieser Sport setzt ein hohes Maß an Disziplin und Fairness voraus, da wir miteinander trainieren und nicht gegeneinander. Da alle Bereiche des Körpers trainiert werden, ist dieser Sport auch für alle diejenigen interessant, die an Wettkämpfen kein Interesse haben, aber trotzdem schwitzen wollen. Konditions- und Krafttraining bieten in dieser Hinsicht ausreichend Gelegenheit.
Dieses Angebot richtet sich auch an Diejenigen, die ein Workout in Vereinsatmosphäre eher schätzen, als ein Fitnessstudio. Schwitzen und laute Musik gibt es bei uns auch.

Das Training setzt sich aus dem schon erwähnten Konditions- und Ausdauertraining, einem Techniktraining (bei dem schrittweise die korrekte Ausführung von Schlag- und Tritttechniken vermittelt wird) und anschließend, (je nach Ambition), dem Sparring zusammen. Gekämpft wird allerdings erst, nachdem die Techniken sauber und sicher ausgeführt werden können. Interessenten werden dann behutsam in den Kampf eingeführt, ohne Bedenken haben zu müssen „verheizt“ zu werden.